Lieblingsessen in Estland – Blog challenge

Hi!

Fast einen Monat ist mein letzter Beitrag inzwischen her. Tut mir leid. Jetzt erstmal schnell Blog-Challenge erfüllen, bevor das wieder auf den letzten Drücker kommt, und dann schreibe ich auch mal wieder einen „richtigen“ Beitrag. Und lade noch mehr Bilder hoch. In der Zwischenzeit ist hier nämlich doch einiges passiert.

Aber jetzt erstmal zum Thema des Monats November. Mein Lieblingsessen hier in Estland. Irgendwie überfordert mich das ein bisschen, ich weiß gar nicht so genau warum; aber ich könnte mich jetzt auch nicht auf ein Lieblingsessen in Deutschland festlegen, ehrlich gesagt. Also naja.

Okay. Wie fange ich an… Das Essen hier ist ziemlich gut. Und es ist dem deutschen Essen auch gar nicht mal so unähnlich, oder zumindest ist es nicht so anders als ich es erwartet habe. Esten sind groß in so Sachen wie… Kartoffeln. Und Pilzen (selbst im Wald nebenan gesammelt natürlich – im Herbst zumindest). Und Hapukoor (saure Sahne). Fisch.

Und an Gerichten halt auch typisch Estnisches. Selbst geräucherter Lachs mit Kartoffeln und Salat. Diverse Suppen/Eintöpfe. Sushi. Was man halt so in Estland erwarten würde, eben, oder?
Okay, das mit dem Sushi muss ich vielleicht erklären. Meine Gastschwester ist verrückt danach und damit übertreibe ich nur ein bisschen. Und als ich ihr erklärt habe, dass ich noch nie Sushi gegessen habe, hat sie dann auch mich für verrückt erklärt – also habe ich Sushi probiert und es ist wirklich gut. (Auch wenn ich das mit dem Essen mit Stäbchen eventuell noch ein bisschen üben musste.)
Aber gefühlt gibt es hier deutlich mehr Sushi-Restaurants als in Deutschland. Oder inzwischen achte ich einfach mehr drauf? Vielleicht. Wie auch immer, Sushi ist hier recht groß, und ich will mich da nicht drüber beschweren.

Aber wenn ich mich bei „Hauptspeisen“ auf ein Lieblingsgericht festlegen müsste, dann würde ich trotzdem immernoch Lachs wählen. Meine Gastfamilie räuchert den selber, draußen auf dem Grill. Und es ist tatsächlich nicht nur gut, inzwischen verbinde ich damit auch einige Erinnerungen. Zum Beispiel meinen allerersten Abend hier.


(Hier bitte gedanklich ein Bild einfügen. Ich komme mir immer viel zu blöd dabei vor, mein Essen zu fotografieren, also hab ich hier nix. Sorry! Wird vielleicht noch nachgereicht.)


Aber weiter in Sachen Essen. Da kann ich ja Süßigkeiten und so Krams nicht vergessen.

Etwas anderes Essbares, was hier überraschend gut ist, was ich so nicht erwartet habe: Schokolade. Es gibt hier eine große Firma, Kalev. Die hat auch mehrere Shops und ein Café – ich empfehle, nicht in den Shop zu gehen. Die Versuchung, den halben Laden da leer zu kaufen, ist doch sehr groß. (Bisher habe ich noch kein Geld da ausgegeben. Aber Weihnachten kommt ja, ne?) Und es gibt wirklich viel Auswahl. Und gute. Und ja, ich komme rollend wieder nach Deutschland zurück.

Und ich glaube, ich kann den Blog-Post über Essen nicht beenden, ohne Kohuke zu erwähnen.

kohuke.jpg

Nicht mein Bild übrigens, ich hatte noch nie so viel Kohuke.

Kohuke ist großartig, aber auch ein weiterer Grund, warum ich zwei Sitze für den Rückflug brauchen werde. Auch wenn ich es nicht oft esse, weil meine Gastfamilie nie welche kauft.
Es ist schwer zu erklären, was das eigentlich ist. Ich würde sagen, es ist sehr fluffiger Quark/Sahne, überzogen mit dünner Schokolade. Und dann findet man je nach Sorte noch Blaubeeren oder sowas im Quark/Sahne. Achja, und es ist gekühlt. Keine Ahnung. Und jetzt wo ich so lange drüber nachgedacht hab, wird es wirklich mal wieder Zeit, dass ich irgendwie an Kohuke komme. Naja.

Eine kleine Sache noch:
jogurt.jpgDas hier ist trinkbarer Joghurt. Klingt komisch, ist auch ein bisschen komisch beim ersten Mal, aber inzwischen ist mir unklar, warum es das Konzept in Deutschland nicht gibt. Ich meine, stellt euch vor, Joghurt mit kleinen Bratapfelstückchen und Zimt-Geschmack und das trinkt man dann! Es ist wirklich gut! Und auch das gibt es in meiner Gastfamilie nicht oft, ist aber auch wahrscheinlich besser so. Nach Hause rollen und so. Jaja.


Okay. Mehr gibts dazu auch nicht zu sagen, glaube ich. Ich bin froh, dass ich diesen Blog-Beitrag hauptsächlich vollkommen satt geschrieben habe, ansonsten hätte ich ein Problem. Und ja, ich fühle mich sehr verfressen, aber passt schon.

Bis zum nächsten Beitrag (der hoffentlich bald kommt). Und guten Appetit!

Lisa

PS: Ich habe am Sonntag mit meiner Gastfamilie und einer befreundeten Familie ein Lebkuchenhaus gebacken. Süß, oder?

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PPS: Mir ist bewusst, dass das Beitragsbild nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Ist mir aber egal, ich mag das Bild und außerdem hab ich kein anderes Passendes, sorry!


Quellen:
Kohuke-Bild
Joghurt-Bild

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2 Gedanken zu “Lieblingsessen in Estland – Blog challenge

  1. Tina (aka Schwesterchen) schreibt:

    Pörfect, last minute Challenge erfüllt und mir tierisch Hunger gemacht 😀 Dieses Kohuke klingt fantastisch. Davon bestelle ich hiemit schon mal offiziell zwei, drei, fünf – Platz genug im Koffer solltest du auf der Rückreise ja haben, wenn du schon für zwei Sitzplätze bezahlen musst 😀 ❤

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